News

Schausprengung zur Eröffnung

Hengl Romania mit Steinbruch in Patars

Eine Investition in Höhe von sechs Millionen Euro, 45 Mitarbeiter und zwei Standorte in Rumänien – dies die Eckdaten zum Betrieb Hengl Romania SRL, der Basalt- und Kalkgestein abbaut und in seinen Werken zu hochwertigen Schotterprodukten für Infrastrukturbau und Asphaltproduktion verarbeitet. Der 13. Mai 2011 ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Tochter-Firma der österreichischen Hengl-Gruppe, als sie eine 1,5 Millionen Euro teure Edelsplittanlage und einen Steinbruch offiziell in Patars (Verwaltungskreis Arad) eröffnete. Anwesend war der Präfekt des Verwaltungskreises Arad, Calin Bibart, der Vizebürgermeister der Gemeinde Ususau, Valentin Covaliv, Kunden, Freunde und Mitarbeiter des Unternehmens.

In seiner Ansprache sagte der Geschäftsführer Florian Hengl, dass „ein Projekt, das über das ganze Jahr 2010 und fast das halbe Jahr 2011 einen Gutteil unserer Aufmerksamkeit abverlangte“,  somit abgeschlossen ist. Und er setzt fort: „Wir sind nun im Besitz einer der modernsten und leistungsfähigsten Splittaufbereitungsanlagen in Rumänien“. Die Hengl-Gruppe hat die Computer-Steuerung für ihre Arbeit in Patars angepasst und weiterentwickelt, aber auch die kompletten Anlagen wurden bei Hengl entworfen und angewandt. Wie eine solch leistungsfähige Einrichtung funktioniert, konnten die anwesenden Gäste live mitverfolgen, als eine Schausprengung vorgenommen wurde. Es gab dabei weder eine hohe Staubwolke, noch eine starke Erschütterungswelle. „So sieht eine saubere Sprengung aus“, sagt Florian Zekely, einer der Direktoren und Florian Hengl wies daraufhin, dass es dem Unternehmer darum geht, die Umweltbelastungen möglichst gering zu halten, sowohl was Staub als auch Erschütterungen betreffen.

Strenge Umweltnormen und eine Steinwand hatte Hengl vorgefunden, als sie in Patars ihre Investition vor drei Jahren begannen. Allen Umweltauflagen kamen sie seit Investitionsstart nach – unter anderem baute Hengl Romania ein Öl abscheidendes System, eine Halle und zog Kabel für den Stromanschluss für die Anlage, um weniger Diesel-Treibstoff zu verbrauchen.

Nicht nur Industriemäßiges produzieren, sondern auch eine lokale Bindung zeigt Hengl Romania auf: Sie reparieren Straßen – und nicht nur da, wo ihre Lastwagen mit dazu beitragen, dass diese beschädigt werden. Sie zeigen sich aber auch als gute Nachbarn, dadurch dass sie Schule, Kirche und Sportvereine unterstützen.

Arbeit haben sie auf lange Zeit, denn in den Verwaltungskreisen Arad und Timis ist eine große Baudynamik vorhanden und im Verwaltungskreis Caras-Severin wird eine solche schon bald bei Hengl erwartet. Auf 20 Hektar baut das Unternehmen zurzeit allein in Patars Stein ab. 24 Millionen Tonen sind insgesamt vorhanden, also beim derzeitigen Abbaupensum von 400.000 Tonen pro Jahr beträgt die Laufzeit des Steinbruchs 60 Jahre.